Sie haben Schwindelgefühle oder Augenflimmern, Ihnen wird hin und wieder schwarz vor Augen oder Sie fühlen sich häufig scheinbar ohne Grund schwach und müde? Dann können Probleme mit dem Kreislaufsystem dahinterstecken.

Was kann man gegen Kreislaufprobleme tun? Wir geben Ihnen heute wertvolle Tipps mit auf den Weg, wie Sie Beschwerden vorbeugen können. Lesen Sie in unserem Blogartikel, wie Sie natürlich aktiv werden und welche Hausmittel Ihnen dabei helfen können. Wussten Sie, dass Sie beispielsweise mit Moorkissen Kreislaufproblemen entgegenwirken?

Welche Ursachen können Kreislaufprobleme auslösen?

Bei Kreislaufbeschwerden handelt es sich nicht um eine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr um verschiedene Symptome, die durch einen niedrigen Blutdruck entstehen können. Das ist besonders oft dann der Fall, wenn unser Organismus gerade geschwächt ist, zum Beispiel während oder kurz nach einer Infektionskrankheit.

Bei vielen Menschen genügt es aber schon, wenn Sie zu schnell aufstehen oder zu viel gegessen haben. Auch starke Temperaturschwankungen, Wetterumschwünge oder ein hoher Luftdruck können bereits Problemstellungen mit dem Kreislauf auslösen. Nicht selten berichten Frauen auch während der Schwangerschaft von Beschwerden.

Doch was genau passiert dann? Für die volle Funktionsfähigkeit unserer Organe und eine optimale Versorgung mit Sauerstoff benötigen wir einen Mindestblutdruck. Dieser wird beispielsweise über eine natürliche Verengung der Arterien erreicht. Kommt es zum Beispiel beim schnellen Aufstehen zu einen plötzlichen Abfall des Blutdrucks, wird unser Hirn für einen Moment nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Ein Schwindelgefühl bis hin zur Ohnmacht kann die Folge sein.

SOS: Was kann man gegen Kreislaufprobleme tun?

Es gibt eine Reihe von SOS Tipps für Kreislaufprobleme. Als Sofort-Maßnahme sollten Sie sich hinsetzen oder hinlegen und die Beine hochlagern. Wenn die Beine dabei höher als das Herz liegen, wird der Rückfluss unseres Bluts zum Herzen verbessert.

Bei akuten Kreislaufbeschwerden kann eine höhere Zufuhr an Wasser helfen. Experten empfehlen in fünf bis zehn Minuten rund einen halben Liter Wasser zu trinken.

Unser SOS-TIPP: Einen Trunk aus Pfefferminze und Milch nutzen! Dazu das Heilkraut einfach mit kochender Milch übergießen und den Sud für 5 Minuten ziehen lassen. Anschließend Schluck für Schluck trinken.

Haben Sie längere Zeit nichts gegessen und Sie haben Kreislaufprobleme? Dann können ein zuckerhaltiges Getränk oder Traubenzucker schnell Abhilfe schaffen. Damit wird Ihr Zuckerspiegel natürlich erhöht und die Energieversorgung in Ihrem Körper optimiert.

Ebenfalls kann die Zufuhr von Salz den Blutdruck erhöhen. Hier können Sie in einem Notfall Salzstangen oder eine Salz Brenzel essen, um natürlich dem Abfall des Blutdrucks entgegenzuwirken.

Unsere Tipps für Kreislaufprobleme: Setzen Sie auf Langfristigkeit und stärken Sie Ihren Kreislauf nachhaltig. Trainieren Sie Blutgefäße und Herz aktiv! Die folgenden 5 Tipps verraten Ihnen, wie Sie Kreislaufproblemen vorbeugen.

Tipp 1: Bewegung & Sport

Nicht nur unsere Muskeln auch das Herz und unsere Blutgefäße lassen sich trainieren. Ideal dafür ist Ausdauersport. Aber bitte nicht von null auf hundert. Trainieren Sie Ihr Herz-Kreislauf-System beispielsweise zunächst mit regelmäßigen langen Spaziergängen an der frischen Luft.

Aber auch Sport unterstützt Ihren Kreislauf. Passen Sie Ihren Körper systematisch an die neue Bewegung an. So ist es empfehlenswert sich beispielsweise vor dem Joggen oder anderen Sportarten zunächst langsam aufzuwärmen, moderat zu trainieren und anschließend den Herzrhythmus langsam wieder abzusenken.

Was kann man gegen Kreislaufprobleme tun? Welche Sportarten sind besonders geeignet? Die folgenden Ausdauersportarten sorgen für eine systematische Stärkung von Herz und Kreislauf:

  • Wandern, Bergwandern
  • Joggen
  • Schwimmen
  • Radfahren
  • Walking, Nordic Walking
  • Inlineskating
  • Rudern und Paddeln
  • Skilanglauf
  • Training auf dem Ergometer
  • Moderates Krafttraining
  • Für Fortgeschrittene: Triathlon, Duathlon, Aquathlon

Tipp 2: Wechselduschen zur Kräftigung

Ihr Herz-Kreislaufsystem lässt sich aber auch mit Wechselduschen am Morgen in Schwung bringen. Auch wenn es vielleicht zunächst schwer fällt, überwinden Sie Ihren inneren Schweinehund. Es lohnt sich garantiert!

Dazu genügt es, wenn Sie nach dem warmen Duschen kurz auf kalt stellen, dann systematisch zunächst beim rechten Fuß beginnen und rechts außen bis zur Hüfte kalt duschen. Dann auf die Beininnenseite wechseln und nach unten gehen.

Der gleiche Vorgang wird anschließend auf der linken Seite wiederholt. Danach wird der rechte Arm bis zur Schulter kalt abgeduscht, gefolgt von der linken Seite. Für den positiven Effekt, können Sie wieder kurz warm Duschen und den gesamten Vorgang wiederholen.

Die Wechseldusche sorgt für eine Abwechslung zwischen Weiten sowie Verengen der Blutgefäße. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf den Kreislauf, sondern auch auf Stoffwechsel, Immunsystem und unsere gute Laune aus.

Tipp 3: Mit Moorkissen Kreislaufproblemen natürlich begegnen

Moor besitzt eine jahrhundertealte Tradition als natürliches Heilmittel. Aber können Moorkissen Kreislaufproblemen entgegenwirken?

Moorkissen mit einer Füllung aus Badetorf können ganz natürlich zum Beispiel im Rahmen einer Wärmetherapie Durchblutungsstörungen entgegenwirken und die Durchblutung aktiv fördern.

Die Wärme wird gleichmäßig über einen langen Zeitraum hinweg vom Moor an das Gewebe abgegeben. Insbesondere schlecht durchblutete Körperregionen können so durch das Naturmoor optimal angeregt werden.

Tipp 4: Kreislauf in der Sauna aktivieren!

Ähnlich wie bei Wechselduschen wird auch in der Sauna Ihr Kreislauf angeregt. Möglich wird dies durch den Wechsel zwischen heißen Saunagängen mit Aufgüssen bei hohen Temperaturen und der anschließenden kalten Dusche oder dem Kalttauchbecken. Dabei werden die Blutgefäße zunächst erweitert und dann verengt. Wiederholen Sie Saunagänge mehrfach. So können Sie langfristig Kreislaufproblemen vorbeugen.

Wichtig dabei: Achten Sie darauf zwischen den Saunagängen ausreichend zu trinken, um den Flüssigkeitsverlust der beim Schwitzen entsteht, wieder auszugleichen.

Tipp 5: Wasser und Tee trinken – Alkohol und Nikotin reduzieren!

Zu den Tipps für Kreislaufprobleme zählt auch eine ausreichende tägliche Flüssigkeitszufuhr. Empfehlenswert ist hier neben Wasser unter anderem auch Salbeitee, der einen positiven Einfluss auf den Kreislauf hat. Weitere Teesorten, die den Blutdruck natürlich unterstützen sind Mate, Rosmarin sowie Mistel.

Bei niedrigem Blutdruck kann auch Kaffee in Maßen anregend wirken. Verzichten Sie jedoch auf den Konsum von Alkohol und Zigaretten, denn diese Genussmittel stehen im Verdacht Herz-Kreislauf-Leiden zu fördern.

Unsere Empfehlungen für einen gesunden Kreislauf

Was kann man gegen Kreislaufprobleme tun? Mit unseren Ratschlägen wissen Sie nicht nur, was Sie im Akutfall gegen Kreislaufbeschwerden tun können, sondern haben auch erfahren, wie Sie langfristig Kreislaufproblemen vorbeugen. Bleiben Sie aktiv und fühlen Sie sich auch mit einem niedrigen Blutdruck dauerhaft wohl.

Sollten Ihre Beschwerden jedoch länger anhaltend oder regelmäßig wiederkehren, empfehlen wir Ihnen einen Arzt aufzusuchen, um die Ursachen und eine mögliche Therapie abzusprechen.

  1. BikerBiker32 says:

    Ein interessanter Blog mit sehr wichtigen Themen und gut geschriebenen Texten. Ebenfalls gut für den Kreislauf ist Sport an der frischen Luft, wie zum Beispiel Fahrradfahren, vor allem auf einem E-Bike, da es die Anstrengung minimiert.

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