Sie selbst oder einer Ihrer Angehörigen bzw. Freunde leiden unter dem Krankheitsbild der Osteoporose? Sicher wissen Sie, dass es sich dabei um eine Erkrankung der Knochen handelt.

Vielleicht wollen Sie sich aber gern genauer informieren und suchen nach wichtigen Antworten rund um die Frage: Was ist Osteoporose? Passend dazu wünschen Sie sich aber sicher nicht nur Wissenswertes zum Krankheitsbild, sondern auch zum Thema Behandlung und lindernde Eigenschaften.
Bei uns lesen Sie hier mehr zur Osteoporose und erfahren wie ein Moorbad bei Osteoporose seine positiven Effekte entfalten kann.

Moorbad: Wohltuende Wirkung bei Osteoporose? Tauchen Sie ein in die wohltuende Welt des Moores und entdecken Sie, wie Sie diesen Rohstoff der Natur optimal für Ihre Gesundheit einsetzen können – nicht nur im Rahmen von medizinischen Anwendungen, sondern direkt bei Ihnen zu Hause selbst.

Was ist Osteoporose?

Bevor Sie eine Erkrankung behandeln, ist es immer gut, sich einen Überblick über das eigentliche Krankheitsbild zu verschaffen.

Der Begriff Osteoporose bedeutet übersetzt aus dem Altgriechischen „ostéon“ für Knochen sowie „poros“ für Pore und beschreibt eine, oft besonders mit zunehmenden Alter auftretende, Erkrankung der Knochen.

Was ist Osteoporose? Umgangssprachlich wird das Krankheitsbild auch als Knochenschwund beschrieben, bei dem die Dichte der Knochen systematisch abnimmt. Die Ursache dafür liegt in Veränderungen des Knochengewebes, das stärker ab- als neu aufgebaut wird. Hier kann es im Zusammenspiel mit einem Mangel an Calcium zu brüchigen und für Frakturen anfälligen Knochen kommen.

Geschichte: Erstmals beschäftigte sich der Pathologe Gustav Adolf Pommer im Jahr 1885 mit der Knochenerkrankung sowie der Knochendichte. Heute ist bekannt, dass sie in den meisten Fällen erst mit zunehmenden Alter auftaucht.

Besonders betroffen sind Frauen nach ihrer Menopause. Entstehen kann sie aufgrund eines unzureichenden Knochenaufbaus in der Jugend aber auch aufgrund eines schnellen Abbaus im Alter.
Ursachen können hormonell, gastroenterologisch, medikamentös, stoffwechselseitig oder entzündungsbedingt sein. Darüber hinaus aber auch durch extremes Untergewicht, einen Mangel an Vitamin B12 oder Folsäure verursacht werden.

Klinische Untersuchungen zeigen häufig zum Beispiel eine Verkrümmung der Brustwirbel- beziehungsweise der Lendenwirbelsäule, verringerter Abstand zwischen Rippenbogen und Beckenkamm aber auch das sogenannte „Tannenbaum-Phänomen“, dabei handelt es sich um eine außergewöhnliche Hautfalte, die sich auf dem Rücken zeigt.

Wie verläuft die Erkrankung?

Osteoporose verläuft häufig zunächst unbemerkt. Auffällig in Erscheinung tritt sie erst mit Schmerzen oder bereits bei leichten Stößen auftretenden Knochenbrüchen sowie Deformationen. Besonders stark betroffen sind dabei Wirbel im Körper zum Beispiel an den Handgelenken sowie am Oberschenkelhals.

Interessanter Fakt: Anders als man vielleicht vermuten könnte, heilen die Knochenbrüche bei Osteoporose-Patienten genauso schnell ab, wie bei Menschen, die nicht unter diesem Krankheitsbild leiden.

Mediziner unterscheiden zwischen einer primären sowie sekundären Erkrankung. Bei der Primären handelt es sich um die sogenannte Altersosteoporose. Die sekundäre Osteoporose umfasst Erkrankungen, die durch Hormon- oder Stoffwechselstörungen ausgelöst worden sind.

Welche Behandlungsmethoden gibt es?

Ärzte empfehlen eine besonnene Lebensweise gegen Knochenschwund, bei der sinnvoll sportliche Aktivitäten empfohlen werden. Gewichtstragende Übungen wie muskelaufbauendes Ausdauertraining aber auch Aerobic helfen dabei die knochenaufbauenden Zellen zu animieren neues Knochenmaterial zu bilden.

Eine wichtige Rolle bei diesem Krankheitsbild spielt auch das Sonnenvitamin D. Dieses kann durch eine halbe Stunde hohe Sonneneinstrahlung täglich über die Haut produziert werden. Mit zunehmenden Alter und in unseren Breitengraden ist die Produktion über die Haut meist aber nicht ausreichend.

Hier kann über Vitamin D Tropfen nachgedacht werden, die rezeptfrei in Apotheken erhältlich sind. Eine vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt sowie eine Überprüfung Ihres individuellen Vitamin D Spiegels sind dabei jedoch empfehlenswert.

Der Dachverband Osteologie spricht sich für die tägliche Zufuhr von 1000 bis maximal 2000 mg Calcium pro Tag aus. Neben Milchprodukten liefern unter anderem grüne Gemüsearten und Nüsse Calcium.

Auch medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten bei Osteoporose stehen zur Verfügung mit Stoffen wie Bisphosphonaten, Parathormon oder Strontiumranelat.

Patienten können aber auch mit natürlichen Heilmitteln lindernde Eigenschaften für das alltägliche Leben nutzen.

Wie kann ein Moorbad bei Osteoporose helfen?

Moorbäder werden bereits seit Jahrhunderten für Ihre natürlichen Wirkstoffe in der Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Häufig wird Naturmoor auch bei Erkrankungen des Bewegungsapparates verwendet. Auch kann ein Moorbad bei Osteoporose lindernde Eigenschaften entfalten.

Moorbad: Wohltuende Wirkung bei Osteoporose

Badetorf besitzt einen hohen Gehalt an mineralischen Wirkstoffen sowie organischen Bestandteilen, darunter diverse Huminsäuren, die positive Effekte auf unsere Gesundheit entfalten können.

Hinzu kommt die Eigenschaft von Moor, als idealer Wärmespeicher eingesetzt zu werden. Der Naturrohstoff ist in der Lage Wärme über lange Zeit zu speichern und systematisch an unseren Körper abzugeben. Ideal geeignet sind hier neben Moorpackungen auch Moorbäder.

Warme Mooranwendungen sind muskelentspannend, fördern die Durchblutung und lindern nachhaltig Schmerzen.

Dabei ist die Übertragung der Wärme in einem Moorbad besonders gut. Hier kann eine schonende aber auch besonders nachhaltige Tiefenwärme für den ganzen Körper genutzt werden. Sogar schlecht durchblutete Körperareale wie Gelenke, Knorpel und Knochen lassen sich mit der Wärme erreichen.

Vielleicht haben Sie bereits ein Moorbad im Rahmen einer Kur oder medizinischen Therapieanwendung genossen und wünschen sich eine derartige Anwendung auch jederzeit zu Hause? Dann sollten Sie unbedingt hier weiterlesen.

Lässt sich ein Moorbad zu Hause anwenden?

Ja, unbedingt! Moorbäder sind jetzt ganz leicht auch zu Hause zu nutzen, mit einem gebrauchsfertigen Moorbad in der Flasche. So können Sie alle thermophysikalischen Vorteile des Naturstoffs in Ihren vier Wänden nutzen und lindernde Eigenschaften nutzen, wann immer Sie sie benötigen. Ein Moorbad bei Osteoporose sorgt für die nötige Entspannung und kann Schmerzen gezielt entgegenwirken.

Einfach und bequem in der Anwendung: Ein Vollbad lässt sich dabei bereits mit 250 ml Moorbad bei Osteoporose anwenden. Dazu können Sie das fertige Moorkonzentrat aus der Flasche einfach Ihrem Badewasser zugeben. Genießen Sie für rund 20 Minuten die wohltuende Tiefenwärme des Moors in Ihrer eigenen Badewanne.

Sie müssen sich auch nach dem Baden keine Sorgen machen, dass Sie Ihre Wanne aufwendig reinigen müssen. Genauso wie Sie es von anderen Badezusätzen gewohnt sind, lässt sich das Moorbad frei von Rückständen mit Abfluss des Wassers wieder beseitigen.

Fazit – Moorbad: Wohltuende Wirkung bei Osteoporose

Im Moor baden! Beim Lesen unseres Blogbeitrags konnten Sie die Frage: Was ist Osteoporose? beantworten. Wir haben Ihnen nicht nur mehr rund um die Erkrankung berichtet, sondern auch Behandlungsmethoden sowie ein wertvolles natürliches Heilmittel vorgestellt: Moorbad bei Osteoporose! Dabei ist die Heimanwendung eines Moorbads besonders leicht und einfach durchzuführen. Probieren Sie es selbst aus! Viel Spaß dabei!

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