Viele von uns kennen das Phänomen insbesondere dann, wenn wir den ganzen Tag auf den Beinen oder aber auch wenn wir zu lange sitzend tätig waren. Kaum zu Hause angekommen wollen wir einfach nur noch entspannen. Doch was hilft jetzt am besten gegen schwere und müde Beine?

Zunächst gilt es erst einmal herauszufinden, worin die Ursachen für die Beinschmerzen liegen. Handelt es sich um eine kurzeitige Überbelastung, die beispielsweise auch bei langen Reisen beobachtet wird, oder steckt eine Venenerkrankung dahinter? Kommt es zu geschwollenen Knöcheln oder einem Jucken und Kribbeln, kann es sich auch um eine sogenannte Schwäche der Venen handeln. In den meisten Fällen jedoch bemerken wir die Schmerzen vor allem bei einer übermäßigen Belastung.

Unser heutiger Beitrag beschäftigt sich mit den Kernfragen: Sind schwere Beine gefährlich? und Was hilft bei schweren schmerzenden Beinen? Wir haben Ihnen das beste schwere Beine Hausmittel zusammengetragen und verraten Ihnen wie Sie ein Moorkissen in der Kältetherapie einsetzen können. Was tun gegen schwere Beine …. wir haben die passenden Ratschläge für Sie!

Sind schwere Beine gefährlich?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht unbedingt sofort beantworten. Prüfen Sie Ihren konkreten Einzelfall. Treten die Beinbeschwerden nach einem langen Arbeitstag auf, an dem die Beine stark belastet oder aber im Gegenteil kaum Bewegung hatten, handelt es sich meist um ein vorübergehendes Symptom.

Die Überlastung oder der Bewegungsmangel führen dazu, dass die Beine schwer werden. Treten die Problemstellungen hin und wieder auf, sind die Beschwerden meist unproblematisch.

Anders verhält es sich jedoch dann, wenn schwere und müde Beine chronisch auftreten. Dies kann insbesondere bei Übergewicht, einem Mangel an Bewegung, während der Schwangerschaft oder auch in Form einer Erkrankung auftreten.

Mögliche Symptome sind hier neben geschwollenen Knöchelbereichen auch ein unangenehmes Jucken sowie Kribbeln in den Beinen oder starke Schmerzen. Sind schwere Beine gefährlich? Gehen Sie bei diesen Beschwerden lieber auf Nummer sicher. In diesem Fall sollten Sie unbedingt einen Termin bei einem Arzt vereinbaren, um eine Venenschwäche auszuschließen und Folgeschäden zu vermeiden.

Vorbeugen statt heilen – seien Sie achtsam!

Oft stellen wir uns die Frage danach: was tun gegen schwere Beine erst dann, wenn wir bereits unter leichten bis mittelschweren Schmerzen leiden. Hier gilt es den inneren Schweinehund zu überwinden.

Denn wenn Sie bereits vorbeugend darauf achten, nicht zu lange und einseitig zu stehen oder zu sitzen, kann dieses Verhalten bereits hilfreich sein. Sorgen Sie über den Tag verteilt für ausreichend Bewegung und eine gewisse Abwechslung in den Bewegungsabläufen. Stehen Sie beispielsweise viel, sollten Sie immer mal wieder zwischendurch die Beine hochlegen oder sich in den Pausen hinsetzen.

Gehen sie in Ihrem Alltag achtsam mit Ihrem Körper um und berücksichtigen Sie bereits die ersten Anzeichen einer Fehlbelastung, lassen sich schwere und müde Beine häufig vermeiden oder die Beschwerden fallen nur leicht aus.

Schwere Beine Hausmittel: Verwenden Sie ein Moorkissen zur Kältetherapie!

Was hilft bei schweren schmerzenden Beinen? Es gibt eine ganze Reihe schwere Beine Hausmittel, die schnell und kostengünstig bei Beinschmerzen helfen. Dazu gehört unter anderem ein Moorkissen. Dieses lässt sich wiederverwenden und wahlweise in der Wärme- oder Kältetherapie anwenden.

Was tun gegen schwere Beine? Eine Kältetherapie mit Moorkissen hilft dabei, dass schwere und müde Beine ganz natürlich unterstützt werden. Die Kälte sorgt dafür, dass ich die Venenwände zusammenziehen und so verengen, dass Ihr Blut schneller fließen kann.

Legen Sie dazu einfach ein Moorkissen für ein paar Stunden in den Kühlschrank und anschließend auf die hochgelegten, schmerzenden Beine. Liegen dabei ihre Füße höher als das Herz, kann das Blut optimal zurückfließen und die Beschwerden werden deutlich gelindert.

Trainieren Sie Ihre Wadenmuskelpumpe!

Was hilft bei schweren schmerzenden Beinen? Beschäftigen sie sich am besten mit den Funktionen in Ihren Beinen. Ein Schwerpunkt dabei liegt auf der sogenannten Wadenmuskelpumpe. Diese trägt Sorge dafür, dass der Rückstrom des Blutes über die Venen zum Herzen gewährleistet ist.

Diese “Pumpe” im Körper gilt es zu stärken, indem sie Ihre Muskulatur aktivieren. Gerade ein dauerhaftes Stehen oder auch einseitiges Sitzen kann zu einem Stau des Blutes in Ihren Beinen führen. Bringen Sie Ihre Bein- und Fußmuskulatur in Schwung.

Besonders hilfreich sind hier Sportarten, die die Wadenmuskelpumpe fordern. Dazu gehören beispielsweise im Alltag das Treppensteigen, Radfahren, Laufen aber auch Freizeitaktivitäten wie Wandern, Nordic Walking, Schwimmen oder Tanzen. Wichtig dabei ist, dass Ihnen die Aktivierung gut tut und Freude bereitet.

Ändern Sie aber auch in der täglichen Praxis Ihre Gewohnheiten, indem Sie beispielsweise lieber Treppensteigen, als den Lift zu benutzen oder das Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit Auto, Bus oder Bahn vorziehen.

Integrieren Sie Übungen zur Venengymnastik in Ihren Alltag!

Sie arbeiten viel und lange im Büro? Dann haben Sie sicher zum wohlverdienten Feierabend nicht immer die Muße, sich sportlich zu betätigen. Insbesondere an Tagen, an denen Sie nicht für diesen Ausgleich sorgen können, sollten Sie in Ihren Alltag auf Venengymnastik setzen.

Was tun gegen schwere Beine – einfach am Schreibtisch und in den Pausen die Venen trainieren. Bereits zehn Minuten täglich am Schreibtisch können hier kleine Wunder bewirken.

Möglich ist es beispielsweise die Fersen fest am Boden abzustellen und mit den Fußzehen immer wieder nach oben und unten zu wippen. Ebenfalls venenstärkend wirkt sich das Fußrollen aus, indem sie die Fersen am Boden belassen und Ihre Füße einmal mit und einmal entgegen des Uhrzeigersinns drehen.

Für eine weitere Übung können Sie sich kurz hinstellen und immer wieder von den Zehenspitzen auf die Fersen und wieder zurückgehen. Diese einfache Alltagsübung lässt sich zum Beispiel auch immer dann durchführen, wenn sie telefonieren. Machen Sie diese Übung einfach zu einer Routine, immer wenn Sie zum Telefon greifen.

Starke Venen gegen schwere und müde Beine!

Was hilft bei schmerzenden Beinen? Unsere Hinweise haben Ihnen gezeigt, dass bereits kleine Veränderungen im Alltag einen großen Unterschied machen können. Gute Gewohnheiten sorgen für starke Venen und reduzieren Schwere- oder Müdigkeitsgefühle.

Unterstützend lassen sich schwere Beine Hausmittel wie Moorkissen in der Kältetherapie anwenden. Sie werden schon bald einen Unterschied bemerken. Sollten die Schmerzen chronisch auftreten und mit Schwellungen verbunden sein, lassen Sie die Ursachen bitte medizinisch abklären.

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