Lange Büroarbeit im Sitzen oder andere sehr einseitige Tätigkeiten können sie auslösen, es zieht und drückt im Genick oder ein plötzlicher Schmerz durchfährt unseren Körper: die Rede ist von Nackenschmerzen. Die Meisten von uns wissen nur zu gut, was die Auslöser sind aber: Was hilft bei Nackenschmerzen?

Dieser und einer Reihe weiterer Fragen, darunter: Was kann Nackenverspannung alles auslösen? Wie lange dauert es bis Nackenschmerzen weg sind? Wann sind Nackenschmerzen gefährlich? gehen wir in unserem heutigen Artikel gemeinsam auf den Grund.

Unser klares Ziel dabei ist es, Nackenschmerzen dauerhaft vorzubeugen oder sie vollständig zu beseitigen und damit einhergehende Probleme wie Kopfschmerzen deutlich zu reduzieren. Bereits mit ein paar einfachen Tricks, können Sie diesen guten Vorsatz in die Tat umsetzen. Wir verraten Ihnen, wie das am besten gelingt.

Was versteht man unter Nackenschmerzen?

Unter dieser Bezeichnung werden verschiedene Problemstellungen an der Halswirbelsäule zusammengefasst. Medizinische Fachbegriffe sind unter anderem HWS-Syndrom (Halswirbel-Syndrom) oder Zervikalneuralgie (Zervikal-Syndrom).

Als Antwort auf die Frage: Was versteht man unter Nackenschmerzen? beschreiben Patienten ganz unterschiedliche Symptome. Dabei kommt es zu Beschwerden, die im Hinterkopf oder oberen Rücken vorkommen, in manchen Fällen aber auch bis zu den Brustwirbeln oder Schultergelenken ausstrahlen können. Aufgrund von Nervenbahnen, die entlang der Halswirbelsäule führen, können die Schmerzen aber auch bis in die Arme reichen.

Was kann Nackenverspannung alles auslösen?

Die Auslöser von Nackenverspannungen können äußerst vielseitig sein und variieren auch nach der Sensibilität des jeweiligen Patienten. Besonders häufig kommt es bei Fehlstellungen wie langem Sitzen am PC oder einseitiger Belastung zu Beschwerden.

Nackenschmerzen und auch damit einhergehende Kopfschmerzen können jedoch auch durch eine falsche Schlafhaltung oder aufgrund von Luftzug entstehen.

Mediziner diagnostizieren Nackenbeschwerden jedoch nicht nur aufgrund von physischer Fehl- oder Überbelastung, sondern auch im Zusammenhang mit Stress sowie anderen psychischen Faktoren und sprechen hier von einem psychosomatischen Zervikal-Syndrom.

Aufgrund der Vielzahl an möglichen Ursachen, sollten Sie in Ihren konkreten Einzelfall genau hinterfragen, was die Nackenschmerzen ausgelöst hat oder wann sie genau das erste Mal aufgetreten sind.

Wie lange dauert es bis Nacken Schmerzen weg sind?

Von einem akuten Nackenschmerz spricht man immer dann, wenn die Beschwerden innerhalb von wenigen Tagen deutlich nachlassen und anschließend verschwinden.

Durch wiederkehrende Fehlbelastung aber auch unter Stress kann es auch zu chronischen Nackenschmerzen kommen, die über Monate hinweg andauern können.

Unser Tipp: Hält sich der Nackenschmerz hartnäckig und dauert länger als eine Woche an, sollten Sie einen Arzt oder Therapeut Ihres Vertrauens zu Rate ziehen. So können Sie einen möglichen chronischen Verlauf rechtzeitig vorbeugen.

Die Fragestellung: Wie lange dauert es bis Nacken Schmerzen weg sind? lässt sich also nicht pauschal beantworten und ist ganz stark abhängig von Ihrer körperlichen Konstitution, Ihren Gewohnheiten sowie den Aktivitäten, die Sie unternehmen, um die Nackenbeschwerden zu beseitigen.

Wann sind Nackenschmerzen gefährlich?

In der Regel handelt sich bei Nackenschmerz um ungefährliche Beschwerden. Allerdings kommt es auch vor, dass die Beschwerden in der Halswirbelsäule auf eine Erkrankung, wie zum Beispiel eine Wirbelkanalverengung oder einen Bandscheibenvorfall, hindeuten.

Bitte suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie Störungen in der Sensibilität oder Lähmungserscheinungen wahrnehmen. Gleiches gilt direkt nach Unfällen und wenn es zu Bewusstseinseinschränkungen oder motorischen Problemen kommt.

Was hilft bei Nackenschmerzen?

Sie sind Ihren Beschwerden in der Halswirbelsäule nicht hilflos ausgeliefert. Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, um Nackenschmerz entgegenzuwirken oder langfristig vorzubeugen. Wir haben Ihnen die gängigsten Methoden im Kurzüberblick zusammengefasst:

Ergonomischer, gesunder Arbeitsplatz

Beugen Sie Nackenschmerzen und damit verbundenen Kopfschmerzen vor, indem Sie bewusst auf eine gesunde Körperhaltung achten. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie viele Stunden täglich am PC sitzen.

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Wirbelsäule gerade aufgerichtet ist und die Sitzhöhe optimal mit dem Blickwinkel zu Ihrem Bildschirm harmoniert.

Häufiges Dehnen und Bewegen

Es gibt eine Reihe von Dehnungsübungen und Bewegungsabläufen, die für Ihren Rücken eine echte Wohltat sind. Derartige Trainingseinheiten lassen sich ganz einfach auch in den Arbeitsalltag integrieren.

Bereits fünf bis zehn Minuten jeden Tag sind ausreichend, um Ihren Nackenbereich gezielt zu entlasten. Eine tolle Anleitung dazu finden Sie im Video: Nie mehr Nackenschmerzen im Büro.

Regelmäßige Pausen

Dieser Tipp klingt zunächst recht simpel, aber Hand aufs Herz: Machen Sie wirklich regelmäßig Pause? Die meisten von uns neigen dazu, für einen langen Zeitraum einseitig zu arbeiten, ohne dass der Körper eine Ausgleichshaltung bekommt.

Allerdings sind so Schmerzen in unserem Bewegungsapparat vorprogrammiert. Unser Tipp: Tragen Sie sich unbedingt auch die Pausenzeiten in Ihrem Kalender ein und halten Sie sich strikt daran. Wenn Sie diesen Hinweis befolgen, werden Sie sich die Frage: Was hilft bei Nackenschmerzen? wahrscheinlich bald nicht mehr stellen.

Wärme für wohltuende Entspannung

Tritt der Nacken Schmerz akut auf, kann gezielte Wärme zur Schmerzlinderung und Entspannung beitragen. Ein absoluter Geheimtipp an dieser Stelle ist es, ein natürliches Moorkissen im Wasserbad zu erhitzen und anschließend die wohltuende Wärme im Genick zu genießen.

Dank der thermophysikalischen Eigenschaften von Moor kann die Wärme über einen langen Zeitraum hinweg tief eindringen und die Beschwerden deutlich lindern.

Krafttraining zum Aufbau von Muskulatur

Stärken Sie gezielt die Muskulatur in Ihrem oberen Rücken sowie Nacken. Dafür gibt es ganz unterschiedlich Übungen, die langfristig zum Muskelaufbau beitragen und so vorbeugend gegen Schmerzen wirken können.

Durchstöbern Sie dazu einfach einmal das Internet oder sprechen Sie mit Ihrem Therapeuten über gezielte Krafttrainingsübungen, die Ihren Nacken stärken und dafür sorgen, dass Beschwerden in diesem Bereich in Zukunft seltener oder überhaupt nicht mehr auftreten.

So sagen Sie Nackenschmerzen den Kampf an!

Wir hoffen, wir konnten Ihnen in unserem Blog Ihre brennendsten Fragen rund um die Thematik: Was hilft bei Nackenschmerzen? beantworten. Beherzigen Sie unsere Hinweise und sorgen Sie dafür, dass Ihr Nacken und der umliegende Bereich des Rückens genügend Bewegung und nötigen Ausgleich erhält.

Dafür sollten Sie Ihre Rückengesundheit stets im Hinterkopf behalten und bereits bei Tätigkeiten wie Büroarbeit darauf achten, dass Sie Ihrem Genick regelmäßig die richtige Entspannung gönnen.

Jetzt kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.