Rückenschmerzen sind ein leidiges Thema und betreffen einen sehr großen Teil der Bevölkerung

in Deutschland. Falsche Ernährung, mangelnde Bewegung und die andauernde Belastung der Rückenmuskulatur durch ständiges Sitzen, sei es am Arbeitsplatz oder auf dem Sofa zu Hause, können zu Rückenschmerzen führen. Häufig werden Schmerzen am Rücken auch durch falsche Übungen im Fitnessstudio oder das tragen der falschen Schuhe verursacht.

In diesem Artikel wollen wir auf verschieden Symptome und Lösungen eingehen um Ihre Rückenschmerzen zu lindern, oder am besten gleich ganz zu vermeiden. Viele unsere Kunden klagen über Rückenschmerzen, dass macht uns nicht zu Experten, dennoch haben wir heute einige Tipps für Sie bereitgestellt um Rückenschmerz zu lindern.

Einen Spezialisten aufsuchen

Rückenschmerzen können viele Ursachen haben, deswegen muss unser erster Tipp sein, im Zweifel immer zunächst einen aufzususchen.

Es gibt leider keine magische Tablette um Rückenschmerzen zu beheben oder das Problem generell zu lösen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie bei langwierigen und schweren Rückenschmerzen immer erst einen Arzt oder Therapeuten konsultieren, um ihr individuelles Leiden untersuchen zu lassen.

In einigen Fällen hilft das Verschreiben von Krankengymnastik bereits, um akute Symptome zu lindern und grundlegende Haltungsfehler zu bekämpfen. Manch einer braucht nur wenige Trainingsstunden mit Fokus auf bestimmte Muskelgruppen und anderen ist schon mit schonenden Dehnübungen geholfen, die bei regelmäßiger für mehr Flexibilität sorgen und die Rückenschmerzen vorbeugen.

Besonders bei chronischen Rückenschmerzen verzichten Sie also nicht auf den Gang zum Experten, der Sie fachgerecht beraten kann. Fragen sie Freunde und Bekannte nach einer Empfehlung oder lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt zu einem Spezialisten seines Vertrauens überweisen.

Auf eine gute Haltung achten

Manche Rückenschmerzen fangen an nach einer langen Autofahrt, nach verlegenem Schlaf oder im Anschluss an die letzte Trainingseinheit im Fitnessstudio. In diesen Fällen liegt der Grund für die Beschwerden also in einem einmaligen Ereignis, das zu einer Verzerrung oder Überbelastung eines oder mehrerer Muskel geführt hat.

Es kann aber auch sein, dass selbst vermeintlich plötzlich auftretender Schmerz durch jahrelange Belastung aufgebaut wurde. Die meisten Menschen haben leider eine schlechte Körperhaltung, wenn Sie ihren täglichen Aktivitäten nachgehen. Diese kleinen und großen Haltungsfehler belasten unnötig den Rücken und können so Rückenschmerzen verursachen.

Auch kleine Belastungen summieren sich und können langfristig zu Muskel- und Sehnenanomalien führen oder einige Muskel permanentem Stress aussetzen. Hätten Sie beispielsweise gedacht, dass einfaches Beugen über das Waschbecken beim Zähneputzen den Druck auf den Rücken um bis zu 50 Prozent erhöht? Das illustriert anschaulich die vielen kleinen harmlosen Moment im Laufe eines Tages, einer Woche, eines Jahres die wir nicht als belastend wahrnehmen – also achten Sie ab jetzt auch alltäglichen Aktivitäten darauf, immer eine gesunde und entspannte Haltung zu bewahren.

Das richtige Training gegen Rückenschmerzen

Aktivität ist oft die beste Medizin gegen Rückenschmerzen. Schon einfache Aktivitäten wie Gehen können helfen, Rückenschmerzen zu lindern.

Menschen, die viel Zeit in einer sitzenden Position verbringen, können mit einfachen Bewegungen den Körper zurück in eine neutrale aufrechte Position bringen und so Rückenschmerzen lindern.

Es ist hierbei wichtig zu beachten, sich in Maßen zu bewegen und es nicht gleich zu übertreiben. Vermeiden Sie anstrengende Aktivitäten wie Gartenarbeit oder jegliche Bewegung die den Schmerz im Rücken verursacht hat.

Begrenzen Sie Bettruhe

Studien zeigen, dass Menschen die sich viel ausruhen, bei kurzfristigen Rückenschmerzen mehr Schmerz empfinden. Auch bei täglichen Arbeiten können diese Rückenschmerzen als stärker empfunden werden.

Auch wenn es überraschend klingt: Gegen Rückenschmerzen ist Bettruhe also nicht immer und vor allem nicht im Übermaß geeignet. Dies ist besonders problematisch für Patienten, die bettlägerig sind oder während eines stationären Aufenthalts im Krankenhaus. Es ist hier wichtig, schnell wieder in Bewegung zu kommen, um Muskelschwund und Rückenschmerzen vorzubeugen.

Doch auch für zuhause und besonders im Winter gilt: Wer unter Rückenschmerzen leidet oder weiß, dass er in dieser Hinsicht anfällig ist, sollte eine gesunde Balance finden zwischen liegenden Ruhezeiten und aktiver Bewegung – denn wenn der Rücken stark und ausgeglichen ist, lässt sich auch der Film-Marathon auf dem Sofa mal entspannt genießen.

Stärken Sie Ihren gesamten Körper gegen Rückenschmerzen

Die meisten Menschen mit chronischen Schmerzen im Rückenbereich würden von stärkeren Bauchmuskeln profitieren. Der Torso des Menschen ist eine Kombination aus vielen Muskelgruppen, die zusammenarbeiten.

Wenn Muskeln schwach sind, müssen andere Bereiche des Körpers und der Muskulatur die Belastung auffangen. Stärkere Bauchmuskeln können die Belastung des unteren Rückens verringern.

Planen Sie also langfristig Übungen ein, die nicht nur Rücken und Schulter stärken, sondern auch gezielt die Bauchmuskulatur und den gesamten Bewegungsapparat. Wenn Sie bisher gar keine Übungen machen, informieren Sie sich bei einem Spezialisten, was für Sie in Frage kommt – damit Sie Ihren Rückenschmerzen endlich ein Abschiedslied singen können.

Erhöhen Sie Ihre Flexibilität

Verspannungen und hohe Anspannung können akute und chronische Schmerzen verursachen. Das Ziel bei der Erhöhung der Flexibilität ist, eine gleichmäßige Belastung im gesamten Körper von den Füßen bis zum Kopf zu erreichen, um solche Verspannungen zu vermeiden.

Ein paar leichte Stretch-Übungen am Tag können die Flexibilität Ihrer Muskeln – und damit Ihres Körpers – erhöhen und helfen, Schmerzen und Beschwerden am Rücken zu lindern oder ganz zu vermeiden.

Gerade in Zeiten, in denen Sie nicht unter akuten Schmerzen leiden, empfiehlt es sich mit regelmäßigen Übungen anzufangen. Dazu müssen Sie keinen Arzt oder Therapeuten aufsuchen, aber vielleicht wollen Sie sich zum Einstieg die Beratung durch einen Personal Trainer gönnen? Ansonsten hilft das Internet weiter. Lassen Sie sich inspirieren von Webseiten wie der von Peter Juhle oder Wikihow (Schnell gelenkig werden). Beachten Sie aber, dass es keine für jeden universell perfekten Übungen gibt. Informieren Sie sich und finden Sie das, was für Sie am besten funktioniert. Nur eine generelle Regel: Halten Sie im Zweifel die Belastung stets eher zu gering und seien Sie geduldig. Das Ziel ist die langfristige und schonende Stärkung von Rücken und Körper!

Richtig Schlafen hilft!

Wieviel Schlaf Ihr Körper erhält ist wichtig, auch die Position, die Sie einnehmen. Wir haben schon gelernt, dass übermäßig langes Liegen gar nicht gut für den Rücken ist – entscheidend ist also Qualität, nicht Quantität.

Wenn Sie in einer schlechten Position oder auf einer schlechten Matratze mit dem falschen Kissen schlafen, kann dies Rückenschmerzen verursachen. Schlafen auf dem Bauch führt zu einer Verdrehung des Halses und des Kopfes und kann den Rücken und die Wirbelsäule übermäßig belasten.

Bei einer idealen Schlafposition bleibt das Rückgrat gerade und es die Körperlage ist entspannt, so dass kein Muskel überdehnt oder belastet wird. Viele Matratzenhersteller bewerben ihre Produkte mit der Eigenschaft, den Rücken ideal zu unterstützen. Wenn ohnehin mal wieder ein Matratzenkauf ansteht, sollten Sie die Gelegenheit nutzen, sich im Fachgeschäft ausführlich beraten zu lassen.

Doch nicht immer kann man sich die Matratze aussuchen, auf der man schläft. Für Vielreisende, die anfällig für schlechten Schlaf und Rückenleiden sind, empfiehlt sich hier z.B. das Mitbringen des eigenen (Reise-)Kopfkissens und besondere Achtsamkeit beim Liegen im Hotelbett: Rückenschläfer könnten z.B. ein Kissen unter die Knie legen. Seitenschläfer können ein Kissen zwischen die Knie legen, um die Wirbelsäule in einer neutralen Position zu halten.

Mit dem Rauchen aufhören!

Dies ist der kürzeste, aber für die Betroffenen bestimmt schwierigste Tipp: Hören Sie mit dem Rauchen auf! Rauchen schadet nicht nur der Lunge, es kann auch Rückenschmerzen verschlimmern, denn es ist mittlerweile erwiesen: Nikotin verstärkt Schmerzen.

Studien haben zudem mehrfach gezeigt, dass Raucher öfter und mehr leiden unter Rückenschmerzen als Nichtraucher.

Doch es gibt auch eine gute Nachricht für alle Raucher, die Aufhören wollen: Das Aufhören an sich entfaltet eine stärkere schmerzlindernde Wirkung als entzündungshemmende Arzneimittel!

Wärmetherapie gegen Verspannung und Schmerz

Natürlich müssen wir als Manufaktur, die täglich Moorkissen und Moorprodukte herstellt, auch noch kurz auf die Wärmetherapie eingehen, die Rückenschmerzen sowohl vorbeugen als auch lindern kann.

Das Moor – bzw. der medizinisch wirksame Badetorf, der hier zum Einsatz kommt, ist mit seiner besonderen Tiefenwärmewirkung ein hervorragendes Mittel zur Behandlung von Schmerzen an der Wirbelsäule sowie an Schulter, Nacken und Rücken.

In der Tat ist einer der häufigsten Gründe, warum unsere Kunden zum Moorkissen greifen: Rückenprobleme.

Wie kann Wärme bei Rückenschmerzen helfen?

  • Wärme lockert die Muskulatur – und damit Verspannungen.
  • Bei höheren Temperaturen dehnen sich Stoffe aus – das gilt auch für Muskelfasern. Dadurch wird auch die Zugkraft auf Sehnen verringert, die Muskeln und Knochen verbinden.
  • Wärme fördert die Durchblutung. Im Körper entstehen ständig „Abfallprodukte“, die durch den Blutkreislauf abtransportiert werden müssen. Dies nennt sich „Entschlackung“ und ist besonders wichtig bei belasteten oder geschädigten Muskeln.
  • Wärme aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers, was eine ähnliche Wirkung wie entzündungshemmende Arzneimittel entfalten kann.

Besonders zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte ist es ratsam, dass man sich für die häusliche Wärmetherapie eine kleine Auszeit gönnt! Natürlich ist die Idee verführerisch, die Rückenschmerzen gleich auf dem Weg zur Arbeit zu behandeln – so wie es die Wärmepflaster-Werbung verkaufen will. Doch eine wirksame Behandlung ist immer auch eine ganzheitliche Prozedur – planen Sie also lieber mal eine Stunde nur für sich zum Entspannen ein: Nehmen Sie ein warmes Bad, um den Kreislauf zu aktivieren und zu entspannen und wenden Sie dann gezielt Wärmekissen an, um den betroffenen Muskeln zu behandeln und Schmerzen zu lindern. Achten Sie immer darauf, dass hier effektive Tiefenwärme zum Einsatz kommt: Wärme, die kaum durch die Hautoberfläche dringt, kann nicht in den tiefer sitzenden Muskelschichten wirken!

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