Stechende oder dumpfe Schmerzen in einzelnen Gelenken oder auch durch den Körper wandernde Gelenkschmerzen gehören für viele Menschen leider über Jahre hinweg zum Alltag. Oft ist dabei die individuelle Gelenkschmerzen Ursache nicht klar diagnostiziert, was eine Behandlung deutlich schwerer macht.

Was hilft gegen Gelenkschmerzen? Um unspezifischen Symptomen wie diverse Muskel- und Gelenkschmerzen, Müdigkeit und anderen Beschwerden auf den Grund gehen zu können, sollten in einem ersten Schritt die Ursachen abgeklärt werden.

Unser Blogbeitrag bietet Ihnen einen Überblick über mögliche Ursachen und unterstützt Sie dabei, diese einzuordnen und nachhaltig zu bekämpfen. Verschiedene Tipps, beispielsweise rund um Gelenkschmerzen im Finger und Ernährung sowie ausgewählte Gelenkschmerzen Hausmittel helfen Ihnen dabei den Beschwerden entgegenzuwirken und wieder aktiv und mit neuer Energie am Leben teilzunehmen.

Was verursacht Gelenkschmerzen?

Ihrer persönlichen Gelenkschmerzen Ursache können eine Vielzahl an Auslösern zugrunde liegen. Hier gilt es zunächst herauszufinden, was in Ihrem konkreten Fall die Beschwerden ursprünglich verursacht hat und warum diese nach wie vor bestehen. Im Anschluss daran können Sie sich der Frage widmen: Was hilft gegen Gelenkschmerzen?

Abnutzung der Gelenke – Arthrose

Wird im Laufe der Jahre unter anderem durch Überlastung oder durch einen Unfall die Knorpelschicht der Gelenkflächen zerstört, kommt es zu Veränderungen der Knochen und einer zunehmenden Gelenksabnutzung.

Dabei spricht man in Fachkreisen auch von Arthrose, die zu der häufigsten Form der Gelenkerkrankungen gehört. Die damit einhergehenden Symptome sind vielfältig und gehen oft mit einer eingeschränkten Beweglichkeit des betroffenen Gelenks sowie Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen einher.

Entzündung der Gelenke – Rheumatoide Arthritis

Bei Arthritis handelt es sich um eine Erkrankung der Gelenke, die durch Entzündungen im Körper ausgelöst wird. Sie verläuft oft chronisch und sorgt für eine systematische Zerstörung der Gelenke.

Zu den begleitenden Symptomen gehören vor allen Gelenkschmerzen in Finger- und Handgelenken, Morgensteifigkeit der betroffenen Gelenke, Schwellungen und Probleme damit, eine Faust zu machen.
Sie ist die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung, schreitet meistens chronisch voran und zerstört allmählich die Gelenke.

Bakterielle Gelenkentzündung – Bakterielle Arthritis

Bakterielle Gelenkentzündungen entstehen dann, wenn Bakterien über das Blut zum Gelenk gelangen oder das Gelenk durch eine Verletzung oder Operation direkt mit ihnen in Kontakt kommt.

Die Beschwerden betreffen meist Knie- oder Hüftgelenk und können mit Schwellungen sowie Entzündungserscheinungen, darunter lokale Hitze, Rötung oder Fieber einhergehen.

Rheumatisches Fieber und Gelenkentzündung nach Infektion

Hier kommt es mehrere Tage beziehungsweise auch Wochen nach einer Infektion im Nasen- und Rachenraum aber auch nach Infektionskrankheiten wie Hepatitis, Mumps, Scharlach oder einer Grippe zu entzündlichen Gelenkerkrankungen.

Die Erkrankung nach einer Nasen- und Rachenraum Infektion ausgelöst durch Streptokokken geht mit entzündungsbedingten Muskel- und Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Veränderungen der Haut aber auch mit plötzlichen und unkontrollierten Bewegungen (Chorea minor) sowie möglicherweise einer Herzentzündung (Karditis) einher.

Nach Infektionen können große Gelenke wie Hüft-, Sprung-, Kniegelenk von Schmerzen, Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit und Schwellungen betroffen sein. Häufig klingen hier die Beschwerden aber genauso schnell ab, wie sie aufgetreten sind.

Weitere Ursachen für Gelenkbeschwerden

Darüber hinaus können auch Gelenkentzündungen in Verbindung mit Schuppenflechten, auch Psoriasis-Arthritis, bei Borreliose auch Lyme-Arthritis, bei Morbus Bechterew, Gicht, bei einem Löfgren-Syndrom, bei Schleimbeutelentzündungen auch Bursitis oder durch Gelenkblutungen bei Gerinnungsstörungen verursacht werden.

Um die Frage: Was verursacht Gelenkschmerzen? abschließend klären zu können, ist es wichtig, dass Sie der eigentlichen Gelenkschmerzen Ursache gemeinsam mit Ihrem Arzt oder Therapeuten auf den Grund gehen, um die infrage kommenden Auslöser systematisch einzugrenzen.

Gelenkschmerzen was hilft?

Je nach Körperregion aber auch nach Alter lassen sich hier verschiedene Tipps nutzen. Weiterführende Informationen beispielsweise für Frauen in der Menopause finden Sie in unserem Blogbeitrag: Gelenkschmerzen in den Wechseljahren – was hilft wirklich?

Grundsätzlich kann Ihnen Ihr Arzt ausgewählte Medikamente verschreiben, die unter anderem entzündungshemmend oder abschwellend wirken, um den Schmerzen entgegenzuwirken.

Sie können aber an vielen Stellen auch selbst aktiv werden. Bei der Frage danach: Was hilft gegen Gelenkschmerzen? spielen beispielsweise Mikronährstoffe in unserem Körper eine wichtige Rolle.

Verschiedene Studien zeigen, dass zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren bei chronischen Gelenkschmerzen für Linderung sorgen, da sie die Bildung bestimmter Entzündungs- und Schmerzbotenstoffe im Körper hemmen und so das Gelenk vor entzündungsbedingten Schäden bewahren.

Auch Vitamine wie Vitamin D, B-Vitamine und Vitamin C sowie Mineralstoffe darunter Magnesium und Zink spielen eine wichtige Rolle bei der Gelenkgesundheit.

Spezielle Gelenk-Komplexe, die auf dem Markt erhältlich sind, kombinieren gezielt ausgewählte Mikronährstoffe, um die Gelenksversorgung zu optimieren.

Die Mikronährstoffe können aber zumindest teilweise auch über eine ausgewogene Ernährung zugeführt werden. So erzielt beispielsweise bei Gelenkschmerzen der Finger eine Ernährung mit viel Gemüse und fettreichem Fisch aber wenig Fleisch und Weizenprodukten sowie der Verzicht auf Fertiggerichte eindrucksvolle Ergebnisse.

Reduzieren Sie grundsätzlich die Zufuhr von Arachidonsäure die in besonders hoher Konzentration in tierischen Produkten wie Fleisch, Eiern und Milcherzeugnissen enthalten ist und Entzündungen begünstigt.

Interessante weiterführende Hilfestellung und alternative Ansätze finden Sie dazu auch in der Literatur in Büchern wie: „Arthritis heilen“ von Susan Blum oder „Die Rheuma-Lüge“ von Michaela Eberhard.

Welche Gelenkschmerzen Hausmittel sind besonders wirkungsvoll?

Was hilft gegen Gelenkschmerzen? In diesem Zusammenhang sind einige Hausmittel sehr vielversprechend. Dazu gehört unter anderem die Anwendung von Naturmoor in Form von einem Moorbad oder auch als wiederverwendbares Moorkissen.

Insbesondere wenn die Gelenkbeschwerden chronisch sind, kann ein warmes Vollbad mit gebrauchsfertigen Moorkonzentrat eine echte Wohltat sein. Sind einzelne Gelenke wie Hand- oder Fußgelenke betroffen, können Sie auch mehrmals in der Woche ein Teilbad für Hände beziehungsweise Füße machen.

Ein Moorkissen lässt sich ganz leicht im Wasserbad erhitzen und kann auf schmerzende Gelenke, darunter auch Knie- sowie Hüftgelenke gelegt werden.

Ebenfalls als schmerzlindernd haben sich spezielle ätherische Öle aus Pfefferminze oder Rosmarin bewährt. Sie sind vollkommen natürlich und können ganz einfach auf die schmerzenden Bereiche aufgetragen werden. Sie fördern die Durchblutung, lindern den Schmerz und sorgen für mehr Beweglichkeit.

Verwenden Sie darüber hinaus entzündungshemmende Naturstoffe, die Sie in Ihrer heimischen Küche finden und nutzen Sie diese für die Zubereitung von frischen Tees und Speisen. Dazu zählen unter anderem Ingwer, Zimt und Kurkuma.

Was hilft gegen Gelenkschmerzen? Weitere wertvolle Anregungen dazu finden Sie auch in unserem Blogbeitrag: 6 tolle Hausmittel gegen Gelenkschmerzen

Fazit: Akute, chronische und wandernde Gelenkschmerzen gezielt behandeln!

Auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage: Gelenkschmerzen was hilft? Sind Sie in unserem Artikel mit verschiedensten Anregungen sicher fündig geworden.

Bevor Sie sich allerdings im Detail der Fragestellung: Was hilft gegen Gelenkschmerzen? widmen, sollten Sie herausfinden, was die Ursachen für Ihre Beschwerden sind.

So wird es leichter, die Schmerzen zu behandeln und mit den passenden Medikamenten aber auch Mikronährstoffen und Hausmitteln dagegen vorzugehen.

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