Sie leiden des Öfteren unter schmerzhaften Verkrampfungen wie Krämpfe in den Beinen oder Krämpfe in den Händen? Auch wenn das Phänomen vielleicht noch nicht so ausgeprägt ist, sollten Sie den Ursachen dafür auf den Grund gehen. Es könnte sich um eine Mangelerscheinung aber auch den Hinweis auf eine Erkrankung handeln.

In unserem Blog antworten wir Ihnen heute auf die wichtigste Frage: Was tun gegen Krämpfe? Dabei beleuchten wir mögliche Ursachen sowie eine Reihe von Tipps, die Muskelverkrampfungen lösen und so den Schmerzen natürlich entgegenwirken können. So gehören Muskelprobleme wie Krämpfe in den Füßen bald der Vergangenheit an.

Muskelverkrampfungen – woher kommen sie?

Plötzlich verspüren Sie einen starken Schmerz in der Wade, im Arm oder anderen Gliedmaßen. Gerade Wadenkrämpfe sind in der Bevölkerung weit verbreitet. Dabei liegen die Ursachen dafür nicht immer sofort auf der Hand. Es gibt eine Reihe von Einflussfaktoren, die als Auslöser für die Verkrampfung in Frage kommen. Wir haben Ihnen die wichtigsten Ursachen in einer Kurzübersicht zusammengestellt:

Überlastung: Gerade beim Sport kommt es immer wieder zu einer Überlastung der Muskulatur. Das tritt besonders häufig bei Sportlern auf, die eher unregelmäßig trainieren. Werden Muskeln regelmäßig und gleichmäßig gefordert, kommt das Phänomen der Krämpfe in den Beinen aufgrund von Überlastung nicht so oft vor.

Magnesiummangel: Sind die Elektrolyte im Körper gestört, kann es auch bei erfahrenen Sportlern zu Verkrampfungen wie Krämpfe in den Füßen oder Waden kommen. Die Störung verursacht werden kann bereits durch Schwitzen, weil wir dann über die Haut wichtige Mineralien verlieren. Zusätzlich kommt es beim Sport jedoch zu einem erhöhten Bedarf an Magnesium im Körper.

Erkrankung: Krämpfe in den Händen oder Füßen? Die Symptome können harmlos sein, es kann aber auch eine ernsthafte Krankheit dahinterstecken. Muskelkrämpfe werden unter anderem auch ausgelöst durch:

  • Einnahme bestimmter Medikamente
  • Bestimmte Krankheiten von Nerven und Muskulatur (Myopathien)
  • Erkrankungen der Gefäße mit Störungen der Durchblutung
  • Diabetes mellitus und damit verbundenen gestörten Elektrolythaushalt
  • Gestörte Nebenschilddrüse

An dieser Stelle haben Sie jetzt mehr über mögliche Auslöser erfahren, natürlich wollen Sie sicher auch wissen: Was tun gegen Krämpfe?

Wichtiger Hinweis: Unbedingt den Ursachen, die für Ihre Krämpfe in Beinen oder anderen Bereichen im Körper auslösend sind, auf den Grund gehen!

Lässt sich ein Bezug herstellen, wenn Sie Sport getrieben haben oder treten die Krämpfe plötzlich auf? Leiden Sie häufiger unter ungeklärten Muskel- und Wadenkrämpfen konsultieren Sie bitte einen Arzt. Was hilft gegen Krämpfe – lesen Sie mehr dazu in unseren folgenden Tipps.

Tipps: Verkrampfungen lösen

Dehnung & Massage: Eine gezieltes Dehnen und die Lockerung der Muskulatur können Muskelverkrampfungen lösen, insbesondere immer dann, wenn Sie akut auftreten. Tritt zum Beispiel ein plötzlicher Wadenkrampf auf, setzen Sie sich zunächst hin. Strecken Sie dann das schmerzende Bein aus und ziehen den Vorderfuß zu Ihrem Oberkörper heran. Hören Sie dabei immer auf Ihr Körpergefühl und gehen Sie achtsam bei der Übung vor.

Krämpfe in Beinen? Nicht immer ist gleich ein erfahrener Therapeut zur Stelle, der eine Massage vornehmen kann. Mit Hilfe eines sogenannten Muskel Roller Sticks können Sie diese gerade in der Wadenzone ganz einfach selbst vornehmen. Die Selbstmassage löst Verkrampfungen und die damit verbundenen Schmerzen.

Salben und ätherische Öle: Spezielle Produkte bieten Ihnen Inhaltsstoffe, die Muskelverkrampfungen lösen. Dazu gehören zum Beispiel Latschenkiefer oder Teufelskralle. Kombinieren Sie eine Salbe mit der Selbstmassage, um noch schnellere Effekte zu erzielen und den Schmerzen den Kampf anzusagen.

Leiden Sie besonders in der Nacht unter Krämpfen? Dann verwenden Sie am besten natürliche Öle aus Rosmarin oder Orangen. Tragen Sie diese vor dem Schlafengehen auf die betroffenen Areale am Körper auf. Muskelkrämpfe in der Nacht können so gelindert oder vorgebeugt werden.

Was tun gegen Krämpfe? Probieren Sie Senf. Das klingt zunächst vielleicht seltsam, aber zahlreiche Betroffene nutzen eine Paste aus Senfmehl und Wasser gegen Muskelkrämpfe. Die Mischung auf der Haut fördert die Durchblutung der Muskulatur und es kommt nicht mehr so häufig zu Verkrampfungen.

Wärme-Anwendung: Muskelkrämpfe und Verkrampfungen lösen mit einem alten Hausmittel? Dann probieren Sie doch einfach eine Behandlung mit Wärme aus. Ideal dazu eignet sich übrigens ein Moorkissen, das aufgrund seiner thermophysikalischen Eigenschaften langanhaltend und gleichmäßig Wärme an unseren Körper abgibt.

So werden Krämpfe in den Füßen, Beinen oder Armen schonend behandelt. Die Moorpackung lässt sich in der Hausapotheke aufbewahren, wiederverwenden und bei Bedarf ganz schnell in einem heißen Wasserbad auf die gewünschte Temperatur bringen.

Krämpfe in den Händen? Probieren Sie ein warmes Teilbad aus und baden Sie Ihre Hände für rund 20 Minuten in einer gebrauchsfertigen Moorbad Mischung. Oder genießen Sie einfach ein wolliges Moorvollbad und nutzen Sie die entspannenden und heilenden Kräfte von Naturmoor.

Magnesium: Was hilft gegen Krämpfe, die durch eine Störung im Elektrolythaushalt hervorgerufen werden? Ein wichtiges Elektrolyt ist der Mineralstoff Magnesium. Schmerzhafte Muskelkrämpfe können durch einen Mangel an Magnesium verursacht werden.

Magnesium dient im Körper unter anderem dazu, die Nervenleitgeschwindigkeit in Balance zu halten. Fehlt das Mineral wird die Nervenleitgeschwindigkeit erhöht und die Nerven werden unkontrolliert angeregt. Dies kann zu Krämpfen führen.

Muskelverkrampfungen lösen – werden Sie selbst aktiv durch eine magnesiumreiche Ernährung mit Lebensmitteln wie:

  • Vollkornbrot und Naturreis
  • Kartoffeln
  • Brokkoli
  • Hülsenfrüchte
  • Cashewnüsse, Mandeln und Sonnenblumenkerne

oder durch ein Magnesiumpräparat aus der Apotheke. Liegt ein Magnesiummangel vor, kann die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln schnell und gezielt neuen Krämpfen vorbeugen.

Flüssigkeitshaushalt im Blick behalten: Was tun gegen Krämpfe? Es kann bereits hilfreich sein, wenn Sie täglich ausreichend zwischen 2-3 Litern trinken. Neben Wasser kann beim Sport ein passendes Getränk mit Mineralstoffen helfen, einem Verlust an Magnesium vorzubeugen.

Ebenfalls geeignet ist der Konsum von krampflösenden Tees. Pflanzen wie Zitronenmelisse, Rosmarin oder Pfefferminze eignen sich hier ideal. Trinken Sie einfach 2 Tassen Tee täglich, möglich sind hier auch spezielle Teemischungen, die gezielt Verkrampfungen lösen.

Unser Fazit: Was hilft gegen Krämpfe?

Je nach Ursache können Sie gezielt gegen Muskelkrämpfe vorgehen. Wichtig ist es allerdings im Vorfeld herauszufinden, worin die Ursachen für die Verkrampfungen liegen. So lassen sich Krämpfe in den Beinen, die durch einen Mangel an Magnesium verursacht werden, bereits nach kurzer Zeit mit der gezielten Zufuhr des Minerals reduzieren.

Wenden Sie sich zur Ursachenforschung auch an einen Arzt oder Therapeuten Ihres Vertrauens. So können Sie dauerhaft Verkrampfungen entgegenwirken und wieder aktiver im Alltag durchstarten.

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