Sie leiden unter Schmerzen in den Nieren? Wissen jedoch nicht, woher Sie kommen oder wie Sie diese am besten behandeln können? Sie fragen sich: Wie kann ich Nierenschmerzen lindern?
In unserem Faktencheck dreht sich heute alles um das Thema Ursachen, Hausmittel & Tipps bei Nierenschmerzen. Lesen Sie in unseren 6 Tipps wie Sie aktiv gegen Nierenbeschwerden vorgehen und warum einfache Naturmittel höchst effektiv helfen können.

Worin liegen die Ursachen von Nierenschmerzen?

Unsere Nieren übernehmen wertvolle Aufgaben bei der Harnbildung und Blutreinigung. Sie spielen in unserem Körper eine tragende Rolle und sind von zentraler Bedeutung für unsere Gesundheit.

Bevor Sie sich an die Behandlung herantasten, sollten Sie zunächst überprüfen, woher die Nierenprobleme kommen. Auslöser für Nierenschmerzen können ganz unterschiedlicher Natur sein. Dabei kommt es von leichten Beschwerden, bis hin zu einer Einschränkung der Nierenfunktion mit heftigem Druckschmerz zu ganz unterschiedlichen Symptomen.

Mögliche Ursachen von Nierenschmerzen

Die Ursachen können beispielsweise in einer Nierenbeckenentzündung liegen. Diese könnte sich unter anderem nicht nur in starken Nierenschmerzen äußern, sondern auch mit hohem Fieber und Schüttelfrost einhergehen.

Entdecken Sie Blut im Urin kann ein Nierentrauma vorliegen. Hier kommen die Nierenschmerzen beispielsweise von einem Unfall, bei dem es zu einem Riss in der Niere und daraus resultierenden Beschwerden kommen kann.

Nicht selten sind auch so genannte Nierensteine für Schmerzen verantwortlich. Auch hier entdecken Patienten häufig Blut in ihrem Urin. Bei den Schmerzen handelt es sich um Koliken, die in rhythmischen Abständen auftreten und neben den Nierenbeschwerden auch zu Erbrechen, Übelkeit und Kreislaufproblemen führen können.

Bei einer Niereninsuffizienz kommt es zu einer Unterfunktion einer oder beider Nieren. Dabei sorgt unter anderem ein eingeschränkter Abtransport von Schadstoffen zu einer Nierenverkrampfung, die die Schmerzen verursacht.

In seltenen Fällen kann auch ein Nierenkrebs der Auslöser sein. Jedoch tritt diese Krebsformen nur bei 2 % der Patienten auf.

Die Schmerzen können auch von einer Gichtniere herrühren. Das ist dann der Fall, wenn Patienten gegen Gicht Medikamente einnehmen, die die Nieren stark belasten können. Um den Risiken einer Gichtniere vorzubeugen, sollten Patienten immer die Anweisungen zur Einnahme der Medikamente genau befolgen.

Auch eine einfache Verkühlung kann zu Infekten und Entzündungen in Blasen und Nieren führen.
Darüber hinaus können bestimmte Patientengruppen unter Schmerzen in den Nieren leiden. Infekte und Erkältungen führen beispielsweise bei Babys und Kleinkindern hin und wieder zu Nierenschmerzen.

Auch Schwangere sind anfällig für derartige Schmerzen, insbesondere dann wenn das Ungeborene im Unterleib beispielsweise den Harnleiter einklemmt. In den meisten Fällen sind Nierenschmerzen während der Schwangerschaft aber nur ein vorübergehend auftretendes Phänomen.

Tipp 1: Unbedingt die Ursachen der Beschwerden diagnostizieren lassen!

Kommt es zu Nierenbeschwerden aufgrund einer Verkühlung, ist sicher nicht sofort der Gang zu einem Arzt notwendig. Treten Nierenschmerzen jedoch akut oder in regelmäßig wiederkehrenden Abständen auf, sollten Sie einen Arzt konsultieren und abklären, woher die Probleme stammen.

So vermeiden Sie, dass es zu schwerwiegenden Folgen wie einer Niereninsuffizienz oder Nieren versagen kommt. Lassen Sie sich jedoch nicht gleich verunsichern, denn nicht immer muss hinter den Beschwerden gleich eine ernsthafte Erkrankung stecken. Probieren Sie zu Hause unsere folgenden Tipps aus, um gegen ihre Nierenleiden aktiv selbst vorzugehen.

Tipp 2: Wärme als effektives Hausmittel bei Nierenschmerzen anwenden!

Was hilft gegen Nierenschmerzen? Eine wertvolle Antwort liegt in der Wärme. Doch welche Ursachen, Hausmittel & Tipps lassen sich dabei beherzigen?

Ein Moorkissen bietet hier optimale Voraussetzungen, um mit therapeutischer Tiefenwärme gegen die Nierenschmerzen vorzugehen. Das dabei zum Einsatz kommende Naturmoor nimmt die Wärme auf und gibt sie langanhaltend an den Bereichen der Nieren ab.

Erhitzen Sie dazu einfach ein Moorkissen im Wasserbad und legen Sie sich es auf die schmerzenden Bereiche Ihrer Nieren. Machen Sie es sich dabei am besten bequem und entspannen Sie bei wohltuender Wärme. Die Moorpackung können Sie jederzeit wieder verwenden und haben so das effektivste Mittel bei Nierenbeschwerden immer in Ihrem Haushalt zur Hand.

Tipp 3: Wertvolle Tees, die in Ihrer Hausmittel-Apotheke bei Nierenschmerzen nicht fehlen sollten!

Wie kann ich Nierenschmerzen lindern? Ein weiterer sehr effizienter Weg sind Nierentee. Dabei handelt es sich um natürliche Teesorten, beispielsweise Löwenzahn Tee, Wachholderblätter Tee, oder Nieren- und Blasentee mit ausgewählten Kräuterauszügen. Alle diese Tees spülen die Harnleiter gut durch und sorgen dafür, dass gerade bei Entzündungen Bakterien sowie Keime herausgespült werden und der Heilungsprozess gefördert wird.

Tipp 4: Probieren Sie natürliche Nierenwickel mit Leinsamen aus!

Was zunächst gewöhnungsbedürftig klingt, ist eine natürliche Methode, die bereits unsere Großmütter zu schätzen wussten. Dabei wird Leinsamen langsam im Wasser erwärmt und vorsichtig mit Hilfe eines Leinentuchs auf die Haut gelegt.

Anschließend wird das Tuch mit einer warmen Decke abgedeckt, um so einen höheren Wärmeeffekt zu erzielen. Patienten die unter Nierenbeschwerden leiden, berichten von überraschend positiven Ergebnissen bei der Leinsamen-Anwendung.

Tipp 5: Nieren stets gut vor Kälte schützen!

Schützen Sie Ihren Nierenbereich, insbesondere in der kühlen Jahreszeit, vor Kälte. Dazu kann beispielsweise bereits ein einfaches Unterhemd oder Top unter der Kleidung helfen, die Nieren vor Unterkühlung und damit einhergehen Schmerzen zu schützen.

Sie sind unterwegs oder sitzen in einem kühlen Bereich und befürchten eine Unterkühlung der Nieren? Ein Pullover, den sie um die Hüften wickeln oder eine Decke, die in vielen Restaurants beispielsweise heutzutage in den Außenbereichen immer mit angeboten wird, kann hier schnell Abhilfe verschaffen und einer Nierenentzündung vorbeugen.

Tipp 6: Achten Sie auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung!

Vorbeugend aktiv: Was hilft gegen Nierenschmerzen? Trinken Sie jeden Tag mindestens 2-3 l Wasser oder ungesüßten Tee. Vermeiden Sie einen zu hohen Salzkonsum und auch eine übermäßige Zufuhr an Eiweiß, um Ihre Nieren vorbeugend zu schützen. Neben einer gesunden Ernährung mit ausreichend frischem Obst und Gemüse können auch regelmäßig Tees, wie Ingwer Tee, Nierenbeschwerden vorbeugen.

Ein altes Hausmittel ist auch Petersilie. Sie wirkt harntreibend und kann beispielsweise auch als Tee aufgebrüht werden und so Entzündungen entgegenwirken. Ein weiterer Tipp ist das Trinken von Grünem Tee. Dieser enthält wertvolle Gerbstoffe, die sich schützend auf das gesamte Harnsystem auswirken können.

Fazit: Wie kann ich Nierenschmerzen lindern?

Sie kennen jetzt Ursachen, Hausmittel & Tipps rund um Nierenschmerzen. Mit unseren Informationen sind Sie bestens gewappnet, wenn Sie das nächste Mal darunter leiden. Halten die Probleme mit den Nieren nur kurze Zeit an, können natürliche Hilfsmittel wie ein Moorkissen für wohltuende Schmerzlinderung sorgen. Falls die Schmerzen länger anhalten oder häufig wiederkehren, sollten Sie einen Arzt konsultieren, um eine ernsthafte Erkrankung auszuschließen.

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